Berufseinsteiger erwarten Familienfreundlichkeit
Trotz Wirtschaftskrise herrscht insbesondere in der IT-Branche bei Ingenieuren und Naturwissenschaftlern weiterhin ein extremer Fachkräftemangel. Traditionelle Bewerberkampagnen der Unternehmen bringen nicht mehr den gewünschten Erfolg. Die Bewerberflut von einst bleibt aus. Ein massives Problem für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, das den Mittelstand besonders hart trifft.
Karrierechancen allein haben als Argument bei der Anwerbung künftiger Fach- und Führungskräfte ausgedient. Bereits Absolventen haben dezidierte Ansprüche an die Familienverträglichkeit, die Unternehmenskultur und Mehrwerte ihrer Arbeit. Auch das soziale Engagement des potenziellen Arbeitgebers gewinnt an Bedeutung. Doch dieser Sinneswandel wird in der Kommunikation der meisten Bewerberkampagnen nicht berücksichtigt. Das zeigt die Gegenüberstellung der Ergebnisse einer umfangreichen Absolventenbefragung mit einer Analyse von rund 100 Bewerberkampagnen deutscher und internationaler Arbeitgeber für den Deutschen Markt zwischen Oktober 2007 und September 2008. Es handelt sich um eine der umfangreichsten Analysen zum Thema Employer Branding im deutschsprachigen Raum.
Die Studienergebnisse werden am 29. Januar 2009 an der MHMK erstmals öffentlich vorgestellt und mit Experten aus Dax-Unternehmen, Mittelstand und Beratungsunternehmen diskutiert. Die Veranstaltung richtet sich an Geschäftsführer, Personal- und Kommunikationsverantwortliche. Anmeldungen sind nur online möglich über http://www.keinkandidatinsicht.de.
